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Autor: Christine Pleus

„Judentum begreifen“ für den Jahrgang 9 der OBS Schule am Schloss

Auch in diesem Jahr konnte der Jahrgang 9 der OBS Schule am Schloss Sögel wieder ein Projekt zum Thema „Judentum begreifen“ Anfang August durchführen. Für dieses Projekt kam eine Abordnung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit aus Osnabrück (Judentum begreifen e.V.) für zwei Tage zu uns an die Schule: Frau Stadje und Frau de Vries haben anschaulich in allen 9. Klassen jeweils in zwei Stunden mitgebrachte jüdische Gegenstände präsentiert und den Schülern in Bildern, Videos und Erklärungen den Glauben und das jüdische Leben erfahrbar gemacht.

Einem Schüler wurden in jeder Klasse symbolisch die Gegenstände für ein Gebet – Tefelin (Gebetsriemen) und Tallit (Gebetsschal) angelegt: Männliche Juden wickeln den Tefelin siebenmal um den Arm und dann dreimal um Hand und den Mittelfinger. Zu dem Tefillin gehören auch Gebetskapseln, die in der Nähe des Herzens und auf der Stirn getragen werden. In den Kapseln befinden sich Texte aus der Thora. Es wurden zudem koschere Gummibärchen verteilt.

Neben dem Schulbesuch von Frau De Vries und Frau Stadje durften die Schüler dank großzügiger Spenden von der Samtgemeinde Sögel sowie dem Forum Sögel auch eine Tagesfahrt nach Osnabrück zur Neuen Synagoge genießen.

Am 14.08.2024 war es soweit: Nach der Ankunft wurden die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrer im Foyer von Frau Moor begrüßt. Die Jungen durften sich eine Kippa aufsetzen, bevor es in die Synagoge ging. 

In der Synagoge fand eine erneute Begrüßung auf Hebräisch mit Erläuterungen statt. Die Thorarollen wurden mit Hilfe eines Schülers aus ihrem Mantel und der Krone entpackt und gezeigt. Die SchülerInnen haben erfahren, dass es immer mehrere Rollen gibt, damit man nicht so lange rollen muss, um an die gewünschten Stellen zu gelangen. Besonders interessant ist, dass eine Thorarolle aus der alten Sögeler Synagoge stammt, welche aus der Reichsprogromnacht gerettet werden konnte. Der Kantor hat auch noch Zeit gefunden, interaktiv gemeinsam mit allen 3 Lieder zu singen (auch auf Hebräisch).

Im Anschluss konnten Fragen gestellt werden, was auch von den Schülern rege genutzt wurde. 

Zum Abschluss konnte ein eigenständiger Rundgang im Gebäude gemacht werden: Infotafeln mit geschichtlichem Hintergrund sowie ein Modell der alten Synagoge aus Osnabrück konnte entdeckt werden. Zu

Die Schüler durften nach dem Besuch der Synagoge noch einige Stunden die Stadt Osnabrück erkunden, bevor es mit dem Bus wieder Richtung Sögel ging.

Text: Birgit Büter

Fotos: Barbara Haake

Klassenfahrt nach Münster

Der Jahrgang 7 startete das Schuljahr mit einer Klassenfahrt nach Münster. Neben dem Naturkundemuseum und Planetarium besuchten die Schüler/innen auch das Bowlingcenter und den Zoo. Eine digitale Stadtrallye half bei der Orientierung im Stadtzentrum.

Willkommen an der Schule am Schloss Sögel

Die Schule am Schloss möchte alle Eltern, Erziehungsberechtigte und Kinder des neuen 5er Jahrganges mit einem Wortgottesdienst willkommen heißen und wünscht allen Schülerinnen und Schülern der Schule am Schloss einen guten Start in das neue Schuljahr 2024/25.

Gesund und fit – Projekttage zum Thema Ernährung und Bewegung

Die letzten Arbeiten sind geschrieben, die Noten stehen fest und die Sommerferien sind zum Greifen nah. Tolle Sportarten und abwechslungsreiche Workshops weckten in den letzten Tagen vor den Ferien das Interesse an gesunder und nachhaltiger Ernährung und abwechslungsreicher Bewegung bei den Schülerinnen und Schülern der Schule am Schloss. In der Zeit vom 18.06. bis zum 20.06. 2024 betätigten sie sich jeden Tag sportlich und nahmen an verschiedenen Workshops zum Thema Gesundheit und Ernährung teil.  

Im Themenbereich gesunde Ernährung wurden im Jahrgang 5 und 6 Workshops zum Thema Gesundes Frühstück, Zucker, Fleischkonsum, Fast Food sowie Food Art durchgeführt. Ein klimafreundliches Frühstück brachte das Umweltbildungszentrum Vrees und die Gewinnung von Honig der Imker Herr Rosenboom den TeilnehmerInnen näher. Bei dem A + W Bildungszentrum bekamen die SchülerInnen Einblicke in den Fachbereich Bio-Gemüsebau.


Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 und 8 setzten sich in den Workshops mit vegetarischer und veganer Ernährung sowie Alkoholsucht auseinander. Es wurden antialkoholische Smoothies gemixt, Pflegeprodukte hergestellt, zu Proteinen gearbeitet und Entspannungstechniken angewandt. Der Kreuzbund führte einen Workshop zum Thema Alkoholsucht durch. Ein Workshop zur Ernährungsberatung wurde von einer Expertin angeboten.

Im Jahrgang 9 wurden die Themen nachhaltige Ernährung, Alkoholsucht, Drogen und Spielsucht in den Workshops behandelt. Frau Vinke und Herr Kammer von der Polizei vermittelten wertvolle Informationen rund um das Thema „Sucht und Drogen“. Beim „KomA“-Projekt des Landkreises Emsland, „KomA“ – das steht für kontrollierter Umgang mit Alkohol, wurden die Jugendlichen über Alkohol aufgeklärt. Der Kreuzbund klärte über problematisches Spielverhalten bis zur Spielsucht auf. In weiteren Workshops ging es um Essstörungen, Fair Trade und autogenes Training.

Insgesamt wurden 28 verschiedene Sportkurse angeboten. Dabei gab es Unterstützung von unterschiedlicher Seite. Der Kreissportbund bot Ultimate Frisbee, Klettern und rhythmische Sportgymnastik für Mädchen an. Frau Liebernickel gab den Workshop „Drums Alive“. Mitglieder des Flag Football Vereins boten den Workshop Flag Football an. Der Fitness-Club Era-Gym ermöglichte den Workshop „Krafttraining“. Mit den vom Marstall und dem Sportverein Sigiltra zur Verfügung gestellten Bullis konnten das Schwimmbad Klein Berßen angefahren werden, zudem stellte das Hümmling-Gymnasium Sporthallenteile zur Verfügung.

Einige Schüler/innen der Von- Velen Schule nahmen auch an einzelnen Workshops teil. Durch die finanzielle Unterstützung der OLB konnten unterschiedliche externe Übungsleiter/innen angeworben, Busfahrten realisiert und entsprechende Kursmaterialien ansprechend gestaltet werden.

Soziales Kompetenztraining

Mitmachen, gemeinsam Spaß haben, sich bewegen und dabei soziale Fertigkeiten im Umgang mit anderen Menschen erlernen und selbstsicheres Verhalten erarbeiten – der Jahrgang 7 absolvierte diese Woche unter Anleitung von zwei Experten ein soziales Kompetenztraining.

Mädchen bekamen noch die Gelegenheit, sich in einem geschützten Rahmen selbst zu erfahren und zusammen mit anderen Mädchen ihrer weiblichen Rolle bewusst zu werden. Theoretische Lerninhalte wurden mit vielen praktischen Übungen und reflektierenden Gesprächen verbunden. Die Mädchen sollten durch herausfordernde, bewegungsorientierte Übungen immer wieder die eigenen Stärken erleben, aber auch die Grenzen ihrer aktuellen Kompetenzen akzeptieren. Sie sollen weiterhin lernen, ihre persönlichen Grenzen mutig und selbstbewusst mit einem eindeutigen „Nein“ zu formulieren. Und das alles mit viel Spaß!


Jungen konnten zudem in einem separaten Training lernen, eigene Grenzen und die des anderen zu erkennen und zu respektieren. Wie wirkt meine Körpersprache auf andere? Wie setze ich Grenzen bei Regelüberschreitungen? Wie erlebe ich Solidarität? Wie entwickle ich Selbstbewusstsein?  Diese Fragen wurden nicht nur aus Täter-und Opfersicht erörtert, sondern auch körperlich erlebt.